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.~*Fatima az Zahra*~.

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

Prenses Pamuk

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:-)) Bismillahirrahmanirrahim
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9月24日

25 Fragen zum Ramadan

1. Warum fasten die Muslime?

Fasten im Islam ist eine Form des Gottesdiensts. Das Fasten im Monat Ramadan gehört zu den sogenannten fünf Säulen des Islam, also zu den Hauptpflichten, die ein Muslim als Gottesdienst durchführt. Die anderen Säulen sind das Bezeugen der Einheit Gottes und der Prophetenschaft Muhammads (s)1, das täglich fünfmalige Gebet, die Wallfahrt nach Mekka und das Entrichten der Zakat.

Das Fasten wird den Gläubigen in dem folgenden Koranvers vorgeschrieben:

“Ihr, die ihr glaubt, euch ist das Fasten vorgeschrieben wie es denen vorgeschrieben war,die vor euch waren, damit ihr vielleicht gottesfürchtig werdet.” (2:183).

Laut dieser Aussage im Koran, dem heiligen Buch der Muslime, soll das Fasten um Gottes (Allahs) Willen geschehen d.h. es soll dadurch die Zufriedenheit Gottes erlangt werden.

Ausserdem gehört die Praxis des Fastens zur Tradition des Propheten Muhammad (s), der den Muslimen als Vorbild dient.
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2. Wie wird im Islam gefastet?

Das Fasten im Islam heisst, dass der Muslim bzw. die Muslima von Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nichts isst, nichts trinkt, allgemein also keine Nahrung zu sich nimmt und sich des Beischlafs mit dem Ehepartner enthält. Das ist das “äussere” Fasten. Das Fasten hat aber auch eine “innere” Dimension. Der Muslim soll demnach im Ramadan noch mehr als sonst darauf achten sich gänzlich von Sünde freizuhalten d.h. nichts Verwerfliches bewusst anschauen, nichts Schlechtes reden, auf nichts Böses hören und nichts Verabscheuungswürdiges tun. Denn Fasten heisst erkennen, dass man in Wahrheit einzig und allein von Gott abhängig ist.

Zugleich soll sich der Fastende darüber klar werden, dass er sich von vermeintlicher Abhängigkeit von anderem lossagen kann und muss. Er ist ein Pilger, der sich mit seinem Fasten zu seinem Schöpfer aufgemacht hat und alles, woran er gewöhnt ist aber nicht unbedingt benötigt, hinter sich zurücklässt. Zudem beschäftigt sich der Muslim wenn er fastet intensiver mit den restlichen Gottesdiensten wie z.B. den Gebeten oder dem Lesen des Korans.
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3. Welchen Nutzen ziehen Muslime vom Fasten?

Das Fasten ist eine direkte Angelegenheit zwischen dem Einzelnen und seinem Schöpfer, also ein Gottesdienst, der frei von Heuchelei sein muss. Die Seele des Fastenden wird gereinigt und geläutert und seine Beziehung zu Gott und seinen Mitmenschen wird gefestigt. Ohne dies bleibt das Fasten bedeutungslos und leer. So ist ein grosser Nutzen des Monats Ramadan mehr Barmherzigkeit gegenüber Armen und Bedürftigen und darüber hinaus das Erlangen einer gewissen Selbstbeherrschung und Konzentration auf das Wesentliche. Fasten schärft das Gewissen und vergrössert die Widerstandskraft.

Wer fastet denkt mehr an Gott, übt sich in wohltätiger Nächstenliebe, schmeckt die Süsse der Ergebung in Gottes Willen, die Liebe Gottes und Gottesfurcht. Die Muslime geniessen auch das besondere Miteinander in der Familie und unter Freunden im  Fastenmonat. Vielleicht ist der grösste praktische Nutzen der einmonatigen geistigen und körperlichen Übung der, dass die Selbstbeherrschung und die Absage an bestimmte Dinge auch andere Aspekte des Lebens eines Muslims permanent zu durchdringen vermag. Dies wird möglich, weil dem Muslim im Ramadan eine Möglichkeit geboten wird eine innere Abrechnung durchzuführen und er somit neue Vorsätze für die nächste Zeit vornehmen kann.
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4. Wer ist zum Fasten verpflichtet?

Die Fastenvorschrift im Monat Ramadan gilt für jeden geistig zurechnungsfähigen Muslim, Mann oder Frau, der die Pubertät erreicht. Die Pubertät kennzeichnet die Mündigkeit im Islam. Kinder, die die Pubertät nicht erreicht haben, werden ermutigt so viele Tage zu fasten wie sie können. So können sie sich nach und nach mit zunehmenden Alter an dieses Gebot gewöhnen.
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5. Gibt es Personen, die vom Fasten ausgenommen sind?

Nur wer das Fasten, so wie es im Islam vorgeschrieben ist, ohne gesundheitlichen Schaden durchführen können, ist zu diesem Gebot verpflichtet. Deshalb sind Kranke, Altersschwache, Schwangere, stillende Mütter, Frauen in der Menstruation und ähnliche Personengruppen von dieser Pflicht ausgenommen. Personen, deren gesundheitliche Situation sich voraussichtlich nicht bessern wird wie z.B. chronisch Kranke oder Altersschwache, sollen für jeden im Ramadan versäumten Fastentag einen Bedürftigen speisen (die sog. Fidya). Andere, die unter die Ausnahmeregelung fallen und deren Situation sich bessern wird wie z.B. Schwangere, stillende Mütter etc. holen die versäumten Fastentage zu einem späteren Zeitpunkt nach.
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6. Wann beginnt die Fastenzeit?

Der Ramadan ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender. Im Gegensatz zur üblichen Praxis der Verwendung des Sonnenkalenders, benutzen die Muslime einen reinen Mondkalender. So verschiebt sich der Monat Ramadan 10 oder 11 Tage pro Jahr nach vorne und durchschreitet allmählich alle Jahreszeiten. Ein Muslim wird deswegen Fastentage im Laufe seines Lebens sowohl im Winter mit kürzeren Tagen, als auch Fastentage im Sommer, an denen die Tage lang sind und das Fasten schwieriger wird erleben.

Wäre eine bestimmte feste Jahreszeit für das Fasten festgelegt, würde das für manche der Anhänger des Islam in verschiedenen Erdteilen, einen dauernden Vorteil, für andere wiederum eine ständige Benachteiligung bedeuten.
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7. Was ist die Wortbedeutung von Ramadan?

Ramadan 2 ist Arabisch und wird von der Wurzel ramida oder arramad abgeleitet, was “brennende Hitze und Trockenheit”, speziell des Bodens bedeutet. Aus der gleichen Wurzel kommt ramdaa - sonnengebrannter Sand. Dies deutet auf das Hitzegefühl im Magen hin, das vom Durst erzeugt wird. Manche erklären auch das damit, dass der Ramadan die Sünden ausbrennt wie die Hitze den Boden. Im Ramadan sind Herz und Seele für die Anbetung und das Gedenken an Gott empfänglicher, so wie Sand und Steine für die Hitze der Sonne. So hilft der Ramadan dem Gläubigen sich neu zu formen und seine physischen und geistigen Veranlagungen und Verhalten zu erneuern.
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8. Wie wirkt sich das Fasten auf den Fastenden aus?

Das ist unterschiedlich. Es gibt viele Muslime, die durch das Fasten zu einer inneren Einkehr und zur Ruhe kommen, die sie vielleicht durch das ganze Jahr über vermissen. Oft fühlt der Fastende auch, dass sein Körper in diesem Monat eine Art Regeneration erfährt. Einige wiederum müssen sich in Geduld üben, weil sie das Fasten, emotional und körperlich stärker belastet als andere.

Jeder empfindet das Fasten also ein wenig anders. Was allen fastenden Muslimen gemeinsam ist, ist die Tatsache, dass sie diesen Akt als Gottesdienst betrachten und die Vergeltung dafür bei ihrem Schöpfer im Jenseits erhoffen.
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9. Ist es nicht ungesund beim Fasten auch nichts trinken?

Wenn die Voraussetzung für das Fasten erfüllt ist, nämlich die körperliche Fitness, ruft die fehlende Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme vom Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auch keine gesundheitlichen Schäden für den Fastenden hervor. Zudem bewirkt der Verzicht auf Nahrung, dass man weniger Durst verspürt
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10. Ist es sinnvoll den ganzen Tag nichts zu essen und das alles abends wieder durch üppiges Essen nachzuholen?

Nein, sicher nicht. Deshalb hat der Prophet Muhammad (s) auch geraten leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Und er erliess eine allgemeine Regel, die auch ausserhalb des Ramadans Gültigkeit besitzt: Nämlich, dass der Muslim seinen Magen mit einem Drittel Essen, einem Drittel Flüssigkeit füllen, aber das letzte Drittel leer lassen sollte.
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11. Fasten die Muslime um abzunehmen?

Die Absicht beim Fasten ist das Wohlgefallen Gottes. Es wird empfohlen keine schwere Kost zu sich zu nehmen. Es ist aber auch erlaubt die eigens zubereiteten Köstlichkeiten zu geniessen. Deshalb gibt es sowohl Muslime, die in diesem Monat abnehmen, als auch manche die an Gewicht zunehmen.
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12. Ist es nicht schwer hierzulande zu fasten?

Das Fasten hier ist unter einigen Aspekten leichter als das Fasten in klimatisch extremeren Breitengraden. Im Winter werden die zu fastenden Tage kürzer sein als die Tage im Sommer oder im Frühling. In den muslimischen Ländern fasten die meisten Menschen, so dass das Fastenbrechen kaum in die Arbeitszeit fällt und tagsüber nichts zu essen oder zu trinken angeboten wird. Viele Muslime in unserem Land hätten gerne Arbeitszeiten, die ihnen erlauben, das Fastenbrechen gemeinsam mit der Familie vorzunehmen.
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13. Warum müssen die Muslime einen ganzen Monat lang fasten?

Wie schon in den ersten Antworten erwähnt, richten sich die Muslime – auch bei dieser Vorschrift – nach den Worten Gottes, dem Koran, und der Vorgehensweise des Propheten Muhammad (s), der Sunna. Diese Anweisungen geben den Monat Ramadan, der 29 oder 30 Tage lang dauert, als Fastenzeit vor. Da Eintönigkeit schädlich ist, ist es im Islam nicht gestattet das ganze Jahr über ohne Unterbrechung zu fasten. Auch wer geistigen Vorteil erzielen will, hat nicht die Erlaubnis dazu. Die Erfahrung bestätigt ausserdem, dass das Fasten für den, der es fortwährend übt, zur Gewohnheit wird, zur zweiten Natur, so dass der Vorteil nicht der gleiche ist wie für den, der nur von Zeit zu Zeit fastet.
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14. Wozu braucht Gott das Fasten, kommt es nicht eher auf den Glauben an?

Es ist richtig, dass Gott nichts von uns benötigt, weil Er sich Selbst genüge ist. Von den jeweiligen gottesdienstlichen Handlungen ziehen wir Menschen selbst hier in dieser Welt und im Jenseits Nutzen. Aber Glauben ist die Voraussetzung für eine Tat, die als Gottesdienst zählt und eine Tat ohne Glauben wird als Gottesdienst bei Gott nicht angenommen werden. Deshalb gehören Glaube und Tat zusammen und sind wie zwei Seiten einer Medaille. Der Glaube wird durch die Tat gestärkt. Glaube ohne Taten kann im Extremfall zu einem leerem Glaubensbekenntnis werden.
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15. Welche Mahlzeiten werden im Monat Ramadan fürs Fastenbrechen zubereitet?

Dies hängt von den jeweiligen Essgewohnheiten und dem kulturellen Hintergrund des fastenden Muslims ab. Oft wird abends eine warme Mahlzeit zubereitet, aber viele geniessen eher die Atmosphäre des Fastenmonats und das Zusammensein mit der Familie und den Freunden und legen weniger Wert auf die Speisen.
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16. Wie wurde das Fasten im Monat Ramadan für Muslime eine Pflicht?

Die Offenbarungen Gottes an den Propheten Muhammad (s), die dann als Koran zusammengetragen wurden, begannen im Monat Ramadan im Jahre 610. Das Fasten während dieses Monats wurde den Muslimen erst im Jahre 624 zur Pflicht, als folgende Koranverse offenbart wurden:

“O ihr, die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren. Vielleicht werdet ihr (Allah) fürchten.” (Koran 2:183)

“Der Monat Ramadan ist es, in dem der Koran als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung. Wer also von euch in dem Monat zugegen ist, der soll in ihm fasten. Und wer krank ist oder sich auf einer Reise befindet, soll eine Anzahl anderer Tage (fasten) - Allah will es euch leicht, Er will es euch nicht schwer machen - damit ihr die Frist vollendet und Allahs Grösse rühmt, dass Er euch geleitet hat. Vielleicht werdet ihr dankbar sein. Koran 2:185)
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17. Was für Bräuche haben die Muslime im Monat Ramadan?

Das Fastenbrechen wird gewöhnlich mit einer Dattel oder einem Schluck Wasser durchgeführt, während das folgende vom Propheten Muhammad (s) überlieferte Bittgebet gesprochen wird: “O Allah, um Deinetwillen habe ich gefastet und an Dich geglaubt und mit Deiner Versorgung breche ich das Fasten. Im Namen Allahs, des Allbarmherzigen, des Gnädigen”, dann wird das Abendgebet verrichtet. Erst danach werden dann die eigentlichen Speisen gegessen. So wie der Prophet Muhammad (s) dies selbst durchführte, ist es Sitte während des Fastenmonats den ganzen Koran zu lesen. Gegenseitige Besuche und Einladungen zum Fastenbrechen sind an der Tagesordnung.

Das gemeinsame Fastenbrechen findet auch oft in den jeweiligen Moschee-Gemeinden statt, in denen manchmal sogar jeden Tag im Ramadan Essen ausgegeben wird.
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18. Wie viele Muslime halten sich an das Fastengebot im Ramadan?

Das Fasten scheint das Gebot unter den fünf Säulen zu sein, an die sich die Muslime am meisten halten. Die Moscheen sind in diesem Monat zu den abendlichen Tarâwîh-Gebeten 3 übervoll und selbst nicht praktizierende Muslime halten sich aus Respekt vor diesem Monat von Dingen fern, die der Islam verboten hat, wie z.B. dem Alkoholkonsum. In den Ländern mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung wirkt sich der Ramadan im alltäglichen Leben aus. Obwohl sich hier vielleicht fast die Hälfte der Muslime an das Fasten halten, fällt dies natürlich aufgrund der geringen Zahl der Muslime im öffentlichen Leben nicht gleichermassen auf.
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19. Gibt es ausserhalb des Ramadans auch Fastentage?

Das für jeden Muslim verpflichtende Fasten gibt es nur im Monat Ramadan. Darüber hinaus hat der Prophet Muhammad (s) an bestimmten Tagen das freiwillige Fasten empfohlen wie z.B. 6 beliebige Tage im darauffolgenden Monat Schawwâl.

Er lehrte, dass derjenige, der den ganzen Fastenmonat und noch 6 Tage im Schawwâl fastet, von Gott belohnt wird, als hätte er das ganze Jahr hindurch gefastet. Am 10. Muharram oder montags oder donnertags zu fasten wird angeraten.

Das ständige Fasten das ganze Jahr hindurch wird im Islam hingegen nicht erlaubt und die Maximalgrenze des freiwilligen Fastens wurde vom Propheten (s) aufgezeigt, indem er sagte, dass der Muslim, der viel fasten möchte, abwechselnd einen Tag fasten und den darauffolgenden Tag aber aussetzen solle.
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20. Wie können Nichtmuslime ihre fastenden muslimischen Arbeitskollegen unterstützen?

Arbeitgeber, Kollegen, Lehrer etc. können helfen, indem sie versuchen die Bedeutung des Ramadan zu verstehen und den betreffenden Muslim nach Möglichkeit körperlich weniger beanspruchen. Besondere Berücksichtigung könnten z.B. Anfragen nach Urlaub, der Wunsch nach flexibleren  Arbeitszeiten am Morgen und am Abend, und dem Anliegen von Schülern weniger Hausaufgaben zu bekommen finden. Es ist auch sehr wichtig, dass muslimische Arbeiter, Angestellte und Schüler die Möglichkeit erhalten, nach Ende des Fastenmonats Ramadan am Festgebet teilzunehmen. Dieses Fest und ein weiteres, das ca. zwei Monate danach folgt, ist für Muslime genauso wichtig wie Weihnachten und Ostern für Christen. Über eine Gratulation und einen Glückwunsch zu diesen Festen werden sich die Muslime sehr freuen.
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21. Gibt es besondere Ereignisse im Monat Ramadan?

Es gibt spezielle Gebete, Tarâwîh genannt, die in den Moscheen oder Zuhause einige Zeit nach Sonnenuntergang, verrichtet werden. In der Lailat-ul Qadr 4 (der “Nacht der Bestimmung”) gedenken die Muslim der Nacht, in der dem Propheten Muhammad (s) von Gott die ersten Abschnitte des Korans offenbart wurden. Da der genaue Zeitpunkt dieser Nacht laut einer Aussage des Propheten (s) nicht bekannt ist, suchen Muslime diese Nacht in den letzten zehn ungeraden Tagen des Ramadans bzw. feiern ihn in der Nacht des 27. Ramadan. Es ist auch üblich, dass die Muslime in diesem Monat viel spenden und auch ihre Zakat-Abgabe ausrechnen und bezahlen.
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22. Wird am Ende des Ramadans ein Fest begangen?

Die Tarâwîh-Gebete finden am zweiten Abend vor dem Fest ihren Abschluss. Das Fest des Fastenbrechens, das auf arabisch ‘Id-ul Fitr und Ramazan Bayramî auf türkisch heisst, beginnt mit einem besonderen Festgebet am ersten Tag des darauf folgenden Monats. Das Festgebet beginnt nach Sonnenaufgang und beinhaltet zwei Gebetsabschnitte und eine Ansprache. Die Muslime beglückwünschen sich gegenseitig nach dem Festgebet und drücken ihren Wunsch aus, dass Gott (Allah) ihr Fasten und ihre übrigen Gottesdienste annehmen möge. Das Fest dauert drei Tage an. An diesen Tagen werden Verwandte und Bekannte besucht, wobei gewöhnlich die Jüngeren die Älteren mit ihren Besuchen ehren. Am ersten Tag des Ramadanfestes soll aber nicht gefastet werden, da dies eine Zeit des Feierns ist. 

23. Gibt es Probleme der Moschee-Gemeinden mit ihren Nachbarn?

Da es für Muslime wenige Gebetsräume an einem Ort gibt, müssen viele mit ihren Fahrzeugen von weit her bis zu den Moscheen fahren, was mitunter zu Geräuschbelästigung führen kann. Besonders schwierig wird dies im Sommer wenn die erwähnten Tarâwîh-Gebete bis ca. 22-23 Uhr dauern. Deswegen sollten die Moschee-Gemeinden Vorkehrungen treffen, dass die Nachbarn so wenig wie möglich gestört werden und dass sie über die Besonderheit in diesem Monat informiert werden.

24. Welche Dinge sind beim Fasten noch zu beachten?

Der Prophet Muhammad (s) hat zum Fasten viele Empfehlungen gegeben, wobei wir hier nur vier anführen wollen:

“Das Fasten ist ein Schutz. So soll der (der fastet) keine unzüchtigen Reden führen und sich nicht töricht verhalten; und wenn jemand ihn bekämpft oder ihn beschimpft, soll er zweimal sagen: ‘Ich faste.’ Und bei Dem, in Dessen Hand meine Seele ist: Der Mundgeruch des Fastenden ist Allah angenehmer als der Duft von Moschus, denn [Gott sagt:] er lässt ab vom Essen und Trinken und von seinen Begierden um Meinetwillen. Das Fasten ist für Mich, und Ich gewähre die Belohnung dafür. Und die gute Tat wird zehnfach belohnt.”

“Für alles ist Zakat zu entrichten, und die Zakat für den Körper ist das Fasten.”

“Wer im Ramadan in (festem) Glauben und in der Hoffnung auf Belohnung fastet, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben; und wer im Ramadan (nachts im Gebet) steht in (festem) Glauben und in der Hoffnung auf Belohnung, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.” 

“Wenn sich jemand nicht der Falschheit in Wort und Tat enthält, dann liegt Allah nichts daran, dass er sich des Essens und Trinkens enthält.” 

25. Können Nichtmuslime an muslimischen Veranstaltungen im Ramadan teilnehmen?

Grundsätzlich kann jeder an einer muslimischen Veranstaltung teilnehmen, weil dies zu einem besseren gegenseitigem Verständnis beitragen kann. Deswegen sind Nichtmuslime eingeladen sich ein eigenes Bild und einen Eindruck über den Ablauf der Veranstaltungen der Muslime auch im Ramadan zu machen. So können sie z.B. wenn man das mit den Verantwortlichen der jeweiligen Moscheen abspricht, bei den allabendlichen Gebetenn anwesend sein. Muslime freuen sich auch, wenn sie Interessierte und Nachbarn zum Fastenbrechen ( der sog. Iftâr) begrüssen können.
 

7月11日

Jahrestag Fatima tu Zehra

Wann wird ein 1400 Jahre altes Verbrechen beendet? – Zum Geburtstag Fatimas (a.)

Von Muslim-Markt am 05. Juli 2007 09:45:06:

Wann wird ein 1400 Jahre altes Verbrechen beendet? – Zum Geburtstag Fatimas (a.)

Muslim-Markt 6.7.2007 – Heute ist der Jahrestag des Geburtstags der aller heiligsten Frau im Islam, der Tochter des Propheten Muhammad. Ihr Name ist Fatima. Ihr Leben ist gekoppelt an zahlreiche Leiden, die ihr zugefügt wurde, und über die man so ungern spricht. Wir aber wollen es heute tun.

Diese wunderbare Frau ist der Heiligen Maria im Traum erschienen und hat mit ihrem Licht der gesamten Menschheit, aber insbesondere den Frauen aller Generationen Trost gespendet und war ihr Vorbild. Sie ist der Inbegriff von Schönheit in beiden Welten und von Widerstand gegen das Unrecht und das Böse. Sie ist die Tochter des heiligsten Menschen, Tochter der nach ihr heiligsten Frau, Ehefrau des nach dem Propheten heiligsten Mannes und Mutter der Heiligsten Enkel des Propheten. Ihre eigene Tochter Zainab hat alleine islamische Geschichte geschrieben. Mehrere Bücher würden nicht ausreichen, um die hervorragenden eigenen Eigenschaften dieser wunderbaren Fatima, der Zehra und Kauthar auch nur in Ansätzen wieder zu geben.

Das Leben dieser wunderbaren Person ist aber auch an grausame Verbrechen gekoppelt. Das ist der Grund, warum selbst unter Muslimen so ungern über ihr Leben gesprochen wird, den es sind innerislamische Verbrechen. Eines davon hängt mit einem Landstrich namens Fadak zusammen.

Fadak ist ein Landstrich in der Nähe von Chaibar, die ein Oase einschließt. Es war ein keiner Ort mit einigen Häusern und fruchtbaren Feldern. Das Thema Fadak und die Enteignung Fatima (a.) durch Abu Bakr ist eines der tragischen Ereignisse in der islamischen Geschichte. Daher wird es in vielen muslimischen Geschichtsbüchern ausgeklammert.

Als Abu Bakr nach dem Ableben des Propheten Muhammad (s.) und seiner Wahl in Sakifa das Kalifat antrat, beschloss er Fatima (a.) den Landstrich Fadak zu nehmen. Fadak hatte einst einige Juden gehört. Die ehemaligen Besitzer Fadaks hatten vom Erfolg der Muslime in Chaibar erfahren und eine Delegation zu Prophet Muhammad (s.) entsandt, um ein Friedensabkommen vorzuschlagen. Der Prophet ging auf ihr Angebot ein. Ein Friedensvertrag wurde unterzeichnet und die Hälfte der Ländereien Fadaks daraufhin dem Gesandten Gottes zur Verfügung gestellt, als sein persönliches Eigentum.

Erträge der betreffenden Gegend verteilte Prophet Muhammad (s.) unter den Bedürftigen und Notleidenden, bis der Vers hinabgesandt wurde: "Gib den Angehörigen, was ihnen zusteht!" (Heiliger Qur´an 17:26). Ausgehend von dieser göttlichen Anweisung schenkte Prophet Muhammad (s.) Fadak seiner Tochter Fatima (a.). Zu diesem Thema gibt es viele Überlieferungen (siehe Quellen unter www.eslam.de).

Die umfangreichen Erträge aus Fadak können an folgenden Gegebenheiten abgelesen werden. Abu Bakr antwortete Fatima (a.), die zu ihm gekommen war, um Fadak zurückzufordern zunächst mit dem Argument: Fadak wäre nicht Eigentum Prophet Muhammads (s.), sondern Allgemeinbesitz der Muslime, woraus Truppen zu finanzieren seien. Und als Muawiya ibn Yazid das Kalifat an sich riss, teilte er Fadak unter Marwan ibn al-Hakam, Umar ibn Uthman und seinem Sohn Yazid ibn Muawiya auf, was zudem dem angeblichen gemeinnützigen Charakter widersprach.

Die islamischen Gelehrten sind sich darüber einig, dass Prophet Muhammads (s.) all seinen Besitz und irdischen Gütern zur Verwirklichung seiner hohen Ziele einsetze und er führte mit seiner Frau Chadidscha (a.) und dem im Haus lebenden Fatima (a.) und Imam Ali (a.) ein bescheidenes Leben.

Bereits zu Lebzeiten war Prophet Muhammads (s.) klar, dass manche der arabischen Sippen einem Kalifat Imam Alis (a.) nicht wohlwollend gegenüberstanden. Daher war es gemäß schiitischer Ansicht, sein Bestreben, Imam Ali (a.) eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit zu gewähren mit der er Armen und Hilflosen aus ihrer Not helfen und den Bedürfnissen der Gesellschaft nachkommen konnte, unabhängig davon, wie man ihm sein Kalifat streitig machen würde. Daher schenkte er Fatima (a.) Fadak. So stand bereits zu Lebzeiten Prophet Muhammads (s.) Fadak seiner Tochter Fatima (a.) zur Verfügung. Sie nutzte einen geringen Teil seiner Erträge für sich und ihre Familie, das übrige aber gab sie Bedürftigen. Als Abu Bakr sie enteignete wies er an, die Arbeiter und Bauern, die sie in den dortigen Ländereien angestellt hatte, zu vertreiben und sie durch eigene zu ersetzen.

Fatima (a.) ging zu Abu Bakr und sprach: "Warum hast du meine Leute, die ich in Fadak eingesetzt hatte, vertrieben? Mein Vater hat mir noch zu seinen Lebzeiten Fadak geschenkt!" - Abu Bakr erwiderte: "Obwohl ich weiß, dass du nicht lügst, musst du Zeugen für deine Behauptung herbeibringen!" Fatima (a.) zog daher Umm-ul-Aiman und Imam Ali (a.) als Zeugen hinzu. Umm-ul-Aiman sagte zu Abu Bakr: "Ich schwöre bei Gott! Weißt du, was der Prophet über mich gesagt hat? Weißt du, dass er gesagt hat dass Umm-ul-Aiman ins Paradies einkehren wird?" Abu Bakr entgegnete: "Jawohl, das weiß ich!" Darauf sagte Umm-ul-Aiman: "Nun bezeuge ich also, dass der Prophet, nachdem der Vers (s.o.) herniederkam, Fadak Fatima geschenkt hat!" - Imam Ali (a.) bezeugte ebenfalls diese Begebenheit. Abu Bakr hatte keine andere Wahl, als Fadak an Fatima (a.) zurückzugeben. Er setzte ein diesbezügliches Schreiben auf und händigte ihr dieses aus.

Da trat Umar ibn Chatab hinzu und fragte: "Was geht hier vor?" Abu Bakr antwortete: "Da Fatima sagt, Fadak gehöre ihr und Zeugen für ihre Aussage erbrachte, habe ich ihr die Ländereien zurückgegeben." - Umar entriss Fatima (a.) das Schreiben, spuckte darauf und vernichtete es. Daraufhin sagte Abu Bakr, Umar Vorgehen unterstützend: "Entweder musst du noch einen weiteren männlichen Zeugen herbeiholen oder aber abgesehen von Umm-ul-Aiman, noch eine weitere Frau, die deine Worte bezeugt!" Diese Argumentation war eine Pervertierung der islamischen Rechtssprechung, da es ja keinen Gegenanspruch gab! Dennoch hat der Disput in der Folge zu sehr unterschiedlichen Wertungen der Zeugenaussage von Frauen unter den Rechtsschulen geführt.

Fatima (a.) verließ gemäß Berichten mit Tränen in den Augen das Haus Abu Bakrs. Einer anderen Überlieferung zufolge schworen Umar und Abdurrahman ibn Auf, dass der Prophet Muhammad (s.) den Erlös aus den Erträgen Fadaks unter den Muslimen verteilt habe und daher es dem Gemeinwohl zustehe. Eines Tages ging Imam Ali (a.) zu Abu Bakr und sagte: "Warum hast du Fadak, das der Gesandte Gottes Fatima (a.) geschenkt hat, enteignet?" Abu Bakr antwortete: "Sie muss Zeugen herbeibringen, die ihre Aussage bestätigen. Da ihre Zeugen nicht ausreichen, ist deren Bezeugung nicht anerkannt worden." - Imam Ali (a.) entgegnete: "Abu Bakr, willst du in Bezug auf uns nach anderen Gesetzen als denen, die für die übrigen Muslime gelten, urteilen?", was Abu Bakr verneinte! Imam Ali (a.) fragte daraufhin: "Wenn jemand Geld in Händen hätte, von dem ich sagte, es sei meines und zu dir käme, damit du diesbezüglich Recht sprächest,... von wem würdest du Zeugen verlangen?" - Abu Bakr antwortete: "Von dir, da das Geld in Händen eines anderen ist." - Daraufhin sagte Imam Ali (a.): "Warum verlangst du dann, dass Fatima Zeugen für ihre Aussage bringt, da doch Fadak in ihrem Besitz war, als du es enteignetest?" - Abu Bakr schwieg. Umar aber sagte: "Oh Ali, lass derartige Reden!" Den rechtlichen Bestimmungen entsprechend hätte nicht Fatima (a.) Zeugen zu erbringen, sondern Abu Bakr.

Eines weiteren Tages ging Fatima (a.) zu Abu Bakr und sprach - unter Anführung von Beweisen und Begründungen - über ihr väterliches Erbe. Sie sagte: "Oh Abu Bakr! Warum gibst du mir nicht, was mir mein Vater hinterließ?" - Abu Bakr entgegnete mit einer neuen Argumentation: "Propheten vererben nichts!" - Fatima (a.) entgegnete: "Hat Gott denn etwa im Qur´an nicht gesagt; 'Salomon war Davids Erbe (vgl. 27:16).' Hat Salomon etwa nicht von David geerbt?" - Abu Bakr wusste darauf nichts zu antworten, er wiederholte daher nur verärgert: "Habe ich dir nicht gerade gesagt, dass Propheten nichts vererben?" - Fatima (a.) zählte weiter auf: Hat etwa der Prophet Zacharias nicht zu Gott gesprochen: "Gewähre du mir darum einen Nachfolger, auf dass er mein Erbe sei und Erbe von Jakobs Haus (vgl. 19:6)!" Wieder entgegnete Abu Bakr das Gleiche. Fatima (a.) wand erneut ein: "Hat Gott denn im Koran nicht gesagt: "Jene, die den Besitz der Waisen widerrechtlich verzehren, schlucken Feuer in ihren Bauch, - sie sollen in flammendes Feuer stürzen! (vgl. 4:10) Abu Bakr, bin ich etwa nicht Kind des Propheten?" Abu Bakr konnte ihr keine überzeugende Antwort geben. Er wiederholte: "Propheten vererben nichts!" Das ist in jenem Konflikt noch heute das Hauptargument, welches in sunnitischen Büchern genannt wird, obwohl es dem Heiliger Qur´an widerspricht, denn alle Argumente Fatima (a.) waren Verse aus dem Heiligen Qur´an.

Um sein Vorgehen zu rechtfertigen, brachte Abu Bakr einen angeblichen Ausspruch des Prophet Muhammad (s.) an, und Aischa und Hafsa, die Töchter von Abu Bakr bzw. Umar bestätigten es. Im Rahmen dieser Diskussion wird ein methodischer Unterschied bei der Betrachtung des Heiligen Qur´an deutlich. Während Schiiten jegliche Aussage, die dem Heiligen Qur´an widerspricht nicht akzeptieren, sind Sunniten bei Überlieferungen der für sie unanzweifelbaren Personen der Meinung, dass der Widerspruch auf Interpretationsunterschieden gründet.

Interessant hierbei ist, dass die gleiche Aischa, die die Richtigkeit der Aussage ihres Vaters Abu Bakr bestätigte, später zu Zeiten des Kalifats Uthman ibn Affans von diesem das Erbe des Propheten verlangte. Uthman hatte ihr daraufhin geantwortet: "Hast du denn damals nicht gesagt, dass der Prophet geäußert habe: 'Wir Propheten vererben nichts', weshalb Fatima auf das Erbe ihres Vaters verzichten musste? Wie kommt es, dass du nun auf das Erbe des Propheten Anspruch erhebst?!"

Fatima (a.) wollte nach der Enteignung und dem gescheiterten Versuch der internen Problemlösung nunmehr in die Öffentlichkeit gehen und kündigte das auch an. Es galt als Sensation: Fatima (a.), die Tochter des Prophet Muhammad (s.), wird in der Moschee eine Rede halten! Alle, die Auswanderer und die einheimischen Helfer eilten zur Moschee. Die Frauen der Haschimiten begleiteten sie zur Moschee. Die Rede Fatimas (a.) nach der Enteignung durch Abu Bakr ist bis heute erhalten.

Ibn Abi-l-Hadid schreibt zu der Rede: "Ich fragte Ali Ibn Faruqi, einen Lehrer an der Schule Bagdad: 'Bestand der Anspruch, den Fatima (a.) erhob, zu Recht?' Er sagte: 'Ja!' Ich: 'Warum gab dann aber Abu Bakr Fadak nicht an sie zurück? Ihm war doch klar, dass sie Recht hatte!' Der Gelehrte lächelte und antwortete: 'Wenn er ihr an jenem Tage Fadak zurückgegeben hätte, konnte sie am nächsten Tag das Kalifat für ihren Gatten fordern. Abu Bakr hätte dann sein Amt abtreten müssen, ohne dass er in der Lage gewesen wäre, etwas dagegen zu unternehmen. Schließlich war sie als diejenige, die die Wahrheit sprach und Recht hatte, bestätigt worden.'"

Daraufhin sprach Abu Bakr zum Volk: "Oh Tochter des Gesandten Gottes! Dein Vater war freundlich und gütig gegen alle Gläubigen. Natürlich ist Muhammad dein Vater, nicht der der anderen Frauen. Er ist auch der Bruder deines Gatten und er hatte All lieber als alle anderen. Jeder, der euch gern hat, wird errettet sein und jeder, der euch feindselig gesonnen ist, wird Schaden nehmen. Ihr seid die Familie des Propheten, ihr führt uns Glück, Wohlergehen und dem Paradiese zu. Oh du beste aller Frauen und Tochter des besten aller Propheten! Deine hohe Aufrichtigkeit, Vernunft und Tugend ist niemandem unbekannt. Niemand darf dir dein Recht vorenthalten und dir streitig machen. Jedoch, bei Gott! Ich tue nichts, was gegen das Wort deines Vaters wäre! Alles, was ich unternehme ist von ihm erlaubt worden! Wahrhaftig, ich lüge nicht! Ich hörte, wie dein Vater sagte: Wir Propheten lassen Gold, Silber, Haus, Grund und Boden nicht als Erbe zurück. Außer Wissen und Prophetentum vererben wir nichts. Das, was wir an irdischen Gütern zurücklassen, steht dem Kalifen der Muslime zur Verfügung. - Ich aber will von dem Erlös der Fadak-Erträge Waffen kaufen und gegen die Gotteslästerer zu Felde ziehen! Denke nur nicht, dass ich allein und eigenmächtig Fadak beschlagnahmt hätte! Nein, es geschah mit dem Einverständnis aller Muslime. - Allerdings: Mein persönliches Eigentum steht euch zur Verfügung. Alles, was du willst, nimm davon. Ich habe nichts dagegen! Wie könnte es angehen, dass ich mich den Anordnungen deines Vaters widersetzte!!"

Fatima (a.) entgegnet: "Geheiligt ist Gott! Mein Vater, der dem Wort Gottes niemals zuwiderhandelte, hat sich ebenfalls in keinster Weise den Geboten des Islam widersetzt! Habt ihr abgemacht, Verrat zu üben und meinen Vater zu verleumden?! Euer Vorgehen entspricht genau jenen Listen, derer ihr euch zu Lebzeiten des Gesandten Gottes bedientet. Hat Gott denn etwa nicht im Koran die Worte des Zacharias wiederholt, der sagte: Gewähre du mir einen Nachkommen, auf dass er mein Erbe sei und Erbe des Hauses Jakobs und: Salomo war Davids Erbe. Sind denn etwa die göttlichen Erbgebote nicht im Koran festgehalten? Wie kann es angehen: All dieses steht im Koran geschrieben und ihr wisst darüber Bescheid, dennoch wollt ihr List und Betrug anwenden?! Außer mich in Geduld zu fassen und langmütig zu sein, bleibt mir wohl kein anderer Weg... "

Abu Bakr gab als Antwort: "Was Gott, der Prophet und du sagen, ist schon richtig. Doch die Muslime sollen entscheiden. Schließlich sind sie es. die mich mit dem Kalifat beauftragten und ihrem Beschluss gemäß wurde mir Fadak übertragen!"

Abu Bakr meinte zu Umar: "Warum ließest du mich Fadak nicht an Fatima zurückgeben? Wie konntest du mich in einen solchen Engpass hineinmanövrieren? Ich meine, es wird nach wie vor das beste sein, Fadak abzutreten, damit wir endlich Ruhe finden!" Umar antwortete: "Es ist nicht ratsam, Fadak abzugeben. Vergiss nicht, dass ich nur dein Wohl im Auge habe!" Abu Bakr fragte: "Wie soll ich mich nur angesichts der aufgebrachten Bevölkerung verhalten?" Umar entgegnete: "Die Erregung der Leute ist nur oberflächlicher Art. Sie wird sich schnell wieder legen. Verrichte du das Gebet, zahle die Zakat, gebiete das Gute und verwehre das Schlechte..., so, wie es im Koran heißt. Mehre die Geminwohlkasse und such deine Verwandten auf, damit Gott dir deine Schuld vergibt Schließlich heißt es im Qur'an: Gutes löscht Schlechtes aus!" Abu Bakr legte seine Hand auf die Schulter Umars und entgegnete erleichtert: "Welch guter Rat!"

Die Geschichte ging noch sehr lange weiter und mündete in den gewaltsamen Tod Fatima (a.). Dieser gewaltsame Tod Fatimas ist allein wert, die islamische Geschichte zu studieren!! Wie ist sie Gestorben und warum wird so wenig in manchen islamischen Büchern darüber berichtet?

Als Imam Ali (a.) das Kalifat antrat, ordnete er nicht an, das enteignete Fadak zurück zu geben. Diese Begebenheit wird von Sunniten dahingehend gedeutet, dass die Enteignung Fatimas (a.) rechtend gewesen wäre. Hingegen weisen Schiiten darauf hin, dass ein Machthaber und Verantwortungsträger im Islam seine Macht und Verantwortung immer dafür einsetzen muss, anderen Gerechtigkeit zukommen zu lassen und nicht sich selbst. Damit sollte dem bevorstehenden Missbrauch im Rahmen des umayyadischen Kalifats deutlich aufgezeigt werden, dass ein Oberhaupt seine Macht niemals für sich selbst einsetzen darf, nicht einmal zur Widerherstellung des eigenen Rechts.

Es wird behauptet, dass später Umar ibn Abdul Aziz das Landstück Fadak an die Ahl-ul-Bait (a.) zurückgegeben haben soll. Er hat aber nur kurz regiert. Die späteren Kalifen haben es aber wieder enteignet.

So haben wir ein über 1400 Jahre alte unrechtmäßige Enteignung, welche die gesamte Islamische Weltgemeinschaft (Umma) belastet. Jeder kann die Geschichte studieren und wird feststellen, dass Fadak heute Fatimas rechtmäßigem Erben Imam Mahdi(a.) zusteht. So lange aber die heutigen Muslime nicht die Rückgabe dieses Grundsstücks an die Heiligen Besitzer verlangen, dürfen sie sich nicht wundern, wenn viel geringere Personen beraubt werden.

Erst wenn das Bewusstsein unter Muslimen reift, dass Fadak zurück zu geben ist, werden sie sich wirklich befreien können. Die Muslime, unter denen jenes Bewusstsein besteht, sind schon lange nicht mehr zu besiegen von denen, die so gerne rauben.

Zum Jahrestag des Geburtstags Fatimas wünschen wir allen Muslimen Gottes Segen und allen Schwestern und Brüdern gratulieren wir zu diesem wunderbaren Vorbild für uns alle!

11月9日

Woher stammt der Name Fatima-az-Zahra?

İsmin hallerinde Fâtıma’yı söylemek

Fâtıma, “fa-ta-me” kökünden geliyor. Çocuğu sütten uzaklaştırmak anlamında lirik bir hakikate işaret ediyor. Suyuti ve Taberi, Peygamber’in “Kızımı Fâtıma diye adlandırmamın tek sebebi, Allah’ın onu ve onu sevenleri cehennemden uzak tutacağı gerçeğidir.” sözünü kayda geçirirler.

Eşrefünnisa: Kadınların en şereflisi, hanımların en onurlusu anlamına gelir.

Seyyidetünnisa: Kadınların efendisi.

Tahire: Hz. Fâtıma’nın tertemiz olduğunu anlatan isimlerinden biri. Bu isimle, Fâtıma’nın Peygamberimiz’den bir parça olduğu bilgisine atıf yapılır.

Betûl: O’nun nefsani kirlenmelere karşın korunmuşluğunu, iffetli ve onuruna düşkün olduğunu anlamlandırır.

Zekiye: Bu isim O’nun arı duru hale getirilmiş hanımlığını anlatır.

Marziye: Allah’ın kendisinden razı olduğu, Rabb’ine varmaya hazırlanmış kişi anlamındadır. Bunun diğer bir formu olan isim ise Raziye’dir ki, Allah’tan razı olmuş kişi, Allah’ın kaderine razı olan kadın anlamına gelir.

Azra: Yine iffete tekabül eden, namuslu ve tertemiz kadın anlamındadır. Kirlerden arındırılmış, masum manasında.

Zehra: En yaygın ismidir. Gül yüzlü, parlak yüzlü, çiçek simalı anlamlarına gelir. O, Efendimiz’in kokladığı bir çiçek gibidir adeta.

7月11日

*^°~...Daily Hadith...~°^*

BismiLLAH-ir-RAHMAN-ir-RAHIM


Allâhs Gesandter (s) hat gesagt:
"Das Abscheuliche (trifft) nicht auf etwas,
ohne es zu schänden,
und die Bescheidenheit (trifft) nicht auf etwas,
ohne es zu verschönern."

(Tirmîdhî)

 

 


Worte des Propheten S. 37 Zusammengestellt von Ghazi Ahmad
Ins Deutsche übertragen von Ahmad von Denffer ISBN 3-88933-014-2

5月7日

Die Frau im Islam

Frau und Religion

Mann und Frau  sind vor Allah absolut gleichwertig. Beiden obliegen die gleichen religiösen Pflichten und beide können auf die gleiche göttliche Belohnung hoffen.

Dies wird u.a. durch folgende Koranverse belegt:

Sura 16, Vers 97: "Dem, der recht handelt- ob Mann oder Frau- und gläubig ist, werden WIR gewiss ein gutes Leben gewähren; und WIR werden gewiss solchen  (Leuten) ihren Lohn nach der besten ihrer Taten bemessen."

Sura 33 , Vers 35: Wahrlich, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen, die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen, die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen, die standhaften Männer und die standhaften Frauen, die demütigen Männer und die demütigen Frauen, die Männer, die Almosen geben, und die Frauen, die Almosen geben, die Männer, die fasten, und die Frauen, die fasten, die Männer die ihre Keuschheit wahren, und die Frauen, die ihre Keuschheit wahren, die Männer, die Allah häufig gedenken, und die Frauen , die Allah häufig gedenken, Allah hat ihnen allen Vergebung und  grossen Lohn bereitet.

Demzufolge ist es keineswegs so, dass - wie in gewissen Kreisen behauptet - Frauen niemals die gleiche religiöse Vollkommenheit erreichen könnten wie die Männer. Im Koran werden viele bedeutende und heilige Frauen erwähnt, wie z.B. die Mutter des Propheten  Isa (a. s.) -Maryam- , die Frau des Pharao - Asieh- oder die Frau des Propheten Ibrahim (a. s.) - Hajar.

Die Frau gilt im Islam auch nicht als Ursprung der Sünde. Es heisst nicht, dass Eva (Hawa) zuerst vom Satan verführt worden sei und dann selber Adam verführt habe. Beide wurden gemeinsam vom Satan verführt.

Sura 7, Vers 19: O Adam, weile du mit deiner Frau in dem Garten und esst, wovon immer ihr wollt, nur nähert euch nicht diesem Baume, sonst werdet ihr Ungerechte sein.

Sura7, Vers 21und 22: Und er ( der Satan) schwor ihnen: Gewiss, ich bin euch ein aufrichtiger Ratgeber. So verführte er sie durch Trug...

Die Ehe wird im Islam nicht als der Religiosität eines Menschen hinderlich angesehen. D.h. es gibt keine vorgeschriebene Ehelosigkeit, kein Zölibat o.ä. für besonders religiöse Menschen. Demzufolge wird auch die Sexualität nicht als verwerflich betrachtet. Im Gegenteil: die Ehe ist im Islam heilig. Das Alleinleben von Mann oder Frau ist gegen die Natur des Menschen.